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Über uns

Das Seniorenheim der Marktgemeinde Wattens beherbergt Personen, die Unterstützung in der Haushaltsführung benötigen sowie  kranke und pflegebedürftige Personen.

Im Mittelpunkt all unserer Bemühungen steht das Wohl der Heimbewohner/Innen. Wir achten die Würde des Menschen und seine Einzigartigkeit sowohl im Leben, als auch über den Tod hinaus. Wir respektieren und unterstützen seine Autonomie. Ziel unserer Arbeit ist es, den in unserem Haus lebenden Menschen eine möglichst eigenständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. 

Mit Angehörigen, Krankenhäusern, Verwaltungs- und Fürsorgestellen, Ärzten und Seelsorgern  stehen wir in engem Kontakt und Austausch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Deshalb fördern wir ihre Weiterentwicklung. Die Arbeitsbedingungen werden so gestaltet, dass nach Möglichkeit die berufliche Aufgabe mit den privaten Verpflichtungen vereinbar ist.

Wir handeln und denken nach den Grundsätzen der ganzheitlichen Pflege.

 

Wohnen, betreuen und Pflege

Ideen die uns leiten

In Beziehung zu den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern zu treten heißt für uns, sie zu begleiten und wenn nötig, zu leiten.

Der Mensch wird von uns als selbständig und verantwortlich für sein Handeln gesehen. Ist die Eigenverantwortung und Selbständigkeit eingeschränkt oder zur Zeit nicht gegeben, sehen wir unsere Aufgabe darin, diese nach Möglichkeit wiederherzustellen, ihm beratend oder unterstützend zur Seite zu stehen.
Die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bestimmen unser Handeln. Sie erfahren ohne Ausnahme Achtung, Respekt und Annahme, unabhängig von ihrer Persönlichkeit, sozialen Herkunft, Kultur und Religion. Sie sind Partner im gemeinsamen Bemühen um ihr Wohlergehen. Damit dieses „Miteinander“ auch gelingt, wünschen wir uns, dass die Begegnungen im Heim auf gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme beruhen.

Ziel unserer Pflege ist nicht die maximale, sondern die für die Heimbewohner optimale Betreuung und Pflege

Zur Sicherung der Pflegequalität arbeiten wir nach den Grundsätzen des Pflegemodells von Monika Krohwinkel. Sie stellt den Menschen mit seinen vorhandenen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Mit dem Ziel der größtmöglichen Unabhängigkeit werden die Heimbewohner/Innen individuell angepasst unterstützt. Unter Nutzung der Ressourcen wird ihnen Hilfe zur Selbsthilfe angeboten.
Der Pflegeprozess orientiert sich an den Aktivitäten des täglichen Lebens und nimmt Rücksicht auf Vorlieben und Abneigungen, wie z.B. bei der Körperpflege oder den Ernährungsgewohnheiten.

Die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner stehen mit ihren Bezugspersonen im Zentrum unseres Handelns

Da wir wissen, dass die Pflege und Begleitung qualitativ verbessert wird, wenn sie im Einklang und in Zusammenarbeit mit den Angehörigen geschieht, ist uns an einem ständigen Informationsaustausch gelegen. Besonders bei jenen Heimbewohner/Innen, die sich selbst nicht mehr so gut artikulieren können, leisten Angehörige und Bezugspersonen wichtige Beiträge. Sie geben uns wertvolle Informationen über das Leben und die Gewohnheiten der Heimbewohner/Innen und ermöglichen uns so, die Pflege besser auf sie abstimmen zu können. Angehörige werden, so weit sie und die Heimbewohner/Innen dies wünschen, aktiv in die Betreuung eingebunden.

Sterben und Tod gelten bei uns als Teil und Vollendung des Lebens

In unserem Heim soll auch die letzte Lebensphase durch Bezugspersonen begleitet werden. Das Abschiednehmen der Bewohnerinnen und Bewohner, der Angehörigen sowie auch der Mitarbeiter/Innen wird durch gegenseitige Hilfestellung so würdevoll wie möglich gestaltet. Dabei werden wir von der Tiroler Hospizgemeinschaft unterstützt.

Wenn wir aufhören besser zu werden, werden wir bald nicht mehr gut sein

Die Voraussetzung für verantwortungsbewusstes, kompetentes pflegerisches Handeln setzt eine fundierte Grundausbildung der Mitarbeiter/Innen voraus. Die Arbeit ist verbunden mit ständiger Weiterentwicklung. Aus diesem Grund nehmen die Mitarbeiter/Innen regelmäßig an Fortbildungen teil.

Neben der fachlichen Sachkunde sind Eigeninitiative und Einsatzfreude sowie Kreativität und Flexibilität sehr wichtig. Humor und Frohsinn sollte uns begleiten. Alle Mitarbeiter/Innen tragen dazu bei, dass die gesetzten Ziele erreicht werden. Im Bewusststein, dass dies nur möglich ist, wenn Mitarbeiter/Innen miteinander harmonieren, begegnen wir einander freundlich und respektvoll. Wer arbeitet kann Fehler machen - wir geben einander die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen. Konflikte werden offen und direkt angegangen, dabei steht immer die Wertschätzung füreinander im Vordergrund.

Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr

Ohne das Wohl der Bewohner/Innen außer Acht zu lassen, zeigen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Wirtschaftlichkeit durch effiziente Arbeitsplanung und sorgsamen Umgang mit den Sachmitteln. Wir arbeiten im Wissen, dass der im Heim entstehende Aufwand durch das Privatvermögen der Bewohner/Innen und durch öffentliche Gelder gedeckt wird.

Wir sind uns bewusst, dass viele Dinge im Heim nur möglich sind, weil uns freiwillige Helferinnen und Helfer in unserem Bemühen unterstützen. Wir nehmen diese Beiträge an und sehen darin eine Bereicherung des Heimalltages.
Auszubildende sind uns herzlich willkommen. Sie hinterfragen unser Handeln und sind auf dem neuesten Stand der Pflegetechniken. So werden Vorschläge ernst genommen und aufgegriffen. Sie sollen in unserem Haus positive Einblicke in die Altenarbeit erhalten.

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